Jagdhaus

Auf dem Kamm des Rothaargebirges liegt in ungefähr 640 Metern Höhe das zum nordrheinwestfälischen Hochsauerlandkreis gehörende Dorf Jagdhaus. Als Ortsteil der Stadt Schmallenberg grenzt Jagdhaus im Süden unmittelbar an das Wittgensteiner Land an. Auf dieser Grenze verläuft der sogenannte „Grenzweg“, der sich von Osten nach Westen über den Kamm des Rothaargebirges zieht.

Die heutige Kreisgrenze zwischen den Landkreisen Hochsauerland und Siegen-Wittgenstein stellte in der früheren Zeit auch gleichzeitig eine Religionsgrenze zwischen dem katholisch geprägten Sauerland und dem protestantischen Wittgenstein dar. Auch heute noch sind viele der früheren Grenzsteine entlang des Weges vorhanden, so auch der Margarethenstein, einer der ältesten Grenzsteine aus dem Jahr 1692.

Den ersten festen Wohnsitz in Jagdhaus verzeichnete man im Jahre 1735, nachdem Peter Pieper ein von den Freiherren von Fürstenberg auf dem Schneisberg errichtetes Jagdhaus dauerhaft bezog. Dieses Jagdhaus gab dem Dorf seinen späteren Namen. Im Jahr 1878 erhielt dann der Landwirt Klemens Wiese die erste Konzession zum Betrieb einer Schankwirtschaft in Jagdhaus und setzte damit den Grundstein für die touristische Entwicklung des Dorfes, welches sich bis heute seine wunderschöne Ursprünglichkeit erhalten hat.

Im Jahr 2009 waren 63 Einwohner mit ihrem Hauptwohnsitz und 11 Personen mit einem  Nebenwohnsitz in Jagdhaus gemeldet (Stand 31.12.2009).

 

 

 

 

Blick auf die Hubertus-Kapelle im Winter